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Eine Region nimmt sich was vor

Mit dem Thema Familienfreundlichkeit setzt der Stand Montafon seit gut zwei Jahren einen klaren Schwerpunkt in ihrer regionalpolitischen Arbeit. Der Startschuss für diverse Projekte erfolgte im Jahr 2015. Beim mittlerweile „3. Montafoner Familiengipfel“ wurden nun erste Ergebnisse präsentiert.

Das Montafon soll ein attraktiver Raum zum Leben und Arbeiten sein, das war von Anfang an erklärtes Ziel bei der Entwicklung des Programms „Familienfreundliches Montafon“. Für Standesrepräsentant Bürgermeister Herbert Bitschnau und die Landtagsabgeordnete Monika Vonier ist klar: „Familienfreundlichkeit ist heutzutage ein entscheidender Standortfaktor, wenn es darum geht, ob eine Region attraktiv ist oder nicht. Aus Sicht der Menschen, aber auch aus Sicht der Wirtschaft.“

Bei allen Projekten, die sich mit den Themen Kinder- und Schülerbetreuung, mobile Jugendarbeit und Gesundheit auseinandersetzen, wurde Wert auf eine breite Beteiligung gelegt. Vonier: „Dank des beeindruckenden Engagements vieler Montafoner, von Experten, von Vertretern des Landes und den Kommunen des Tals konnten unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt, wertvolle Beiträge eingearbeitet und gemeinsam Lösungen entwickelt und umgesetzt werden“. Bürgermeister Herbert Bitschnau ergänzt: „Die gesetzten Ziele können wir nur gemeinsam als Region erreichen. Ein herzlicher Dank an alle, die diesen Weg zu einem familienfreundlichen Montafon aktiv mit uns gehen. Wir zählen auch bei den weiteren Schritten auf die breite Unterstützung.“

Kinder- und Schülerbetreuung: qualitativ, verlässlich, durchgängig

Das Betreuungsangebot ist ein zentrales Thema für Montafoner Familien. Bei dem Projekt „Kinder- und Schülerbetreuung“ wurde von Beginn an darauf geachtet, einen wertfreien und lösungsorientierten Ansatz zu wählen und möglichst viele Perspektiven einfließen zu lassen. Zur Mitarbeit eingeladen waren und sind Eltern, Pädagogen, Vertreter aus Wirtschaft und Tourismus sowie von den Gemeinden und des Landes. „Die Bilanz kann sich sehen lassen. Klar ist aber auch, dass der Ausbau nur schrittweise erfolgen kann, indem wir das Angebot kontinuierlich optimieren und konsequent weiterentwickeln“, betont Vonier.

Die Ideen basieren auf einem lokalen Basisangebot in der jeweiligen Gemeinde mit dem Ziel, dass zumindest eine halbtägige Berufstätigkeit ermöglicht werden kann. Konkret bedeutet dies die Erweiterung der Öffnungszeiten auf 7.30 bis 12.30 Uhr in Einrichtungen für Kinder ab drei Jahren. Veränderungen erfährt auch das regionale Angebot mit vorerst zwei Schwerpunktstandorten – Schruns und St. Gallenkirch-Gortipohl – mit dem Ziel, dass eine ganztägige Berufstätigkeit für die Eltern möglich wird. Auch hier wurde an der Schraube „Öffnungszeiten“ gedreht: Neu sind nun 7 Uhr bis 18 Uhr sowie am Samstag von 7 bis 13 Uhr in Betreuungseinrichtungen für Kinder ab einem halben Jahr. Zudem dürfen die Angebote von Kindern der anderen Gemeinden genutzt werden.

Kleinkindbetreuung: Angebot mehr als verdoppelt

Sowohl Bitschnau als auch Vonier zeigen sich über die Fortschritte erfreut: „Jede einzelne Maßnahme bringt uns unserem Ziel ein Stück näher. Das Betreuungsangebot hat sich in den vergangenen zwei Jahren sehr positiv für unsere Familien entwickelt und muss den Vergleich mit anderen Regionen nicht scheuen. Ganz im Gegenteil. Im Bereich der Kleinkindbetreuung konnten wir die Kapazitäten sogar mehr als verdoppeln.“ Neben der fortlaufenden Optimierung und konsequenten Weiterentwicklung gehe es nun darum, noch vorhandene Lücken im Angebot zu schließen sowie die Angebote optimal aufeinander abzustimmen, die Zahl der Angebotsplätze entsprechend zu entwickeln und mögliche weitere regionale Standorte zu prüfen.

Ebenfalls entsprochen wurde dem Wunsch vieler Eltern nach einer zentralen Informationsplattform. So sind ab sofort alle Angebote in der Region zentral auf der Website des Standes Montafon unter der Adresse www.familienfreundliches-montafon.at zu finden.

01.07.2017

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