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Schmetterlinge im Bauch

Andrea Marosi-Kuster | 05.11.2016
Im Herbst zeigte sich das Landeskrankenhaus Feldkirch in einem ganz anderen Licht: 126 Teddyärzte waren im Großeinsatz! Knapp 700 Kinder kamen erwartungsvoll mit ihren Kuscheltieren im Arm, um diese verarzten zu lassen. Spielerisch und kindgerecht wurden Spitalssituationen nachgeahmt und erklärt – von der „Patienten“-Anmeldung über das Wartezimmer und die Untersuchungsstationen bis hin zum Gang in die Apotheke war alles wie in der Realität: Es wurden Esel und Hunde geröntgt, Katzen und Kängurus Blut abgenommen, Dinos und Schlangen operiert.

Keine Angst vor Latein

J. Georg Friebe | 05.11.2016
Und ganz oben, am Ende der Straße, da wohnte ein Professor – ein Botaniker. Zu dem hat mich mein Vater immer geschickt, wenn er eine Pflanze nicht gekannt hat. Der Professor hat dann die Pflanze bestimmt und mir den lateinischen Namen genannt. Aber ich habe die Namen nie verstanden, ich konnte doch kein Latein. Bis ich wieder daheim war, hatte ich sie schon wieder vergessen …

Eine Heuschrecke auf Erfolgskurs

J. Georg Friebe | 01.10.2016
Für die einen gehört es zu einem gemütlichen, vielleicht auch romantischen Sommerabend untrennbar dazu, andere empfinden es schlicht als nervtötend: Das Gezirpe der Heuschrecken entzweit. Zumindest uns Menschen, denn für die Tiere selbst ist der Gesang des Männchens Voraussetzung für eine erfolgreiche Paarung. Erst dadurch wird das Weibchen angelockt, finden die beiden Geschlechter zusammen.

Unwirksame Medikamente

Martin Schriebl-Rümmele | 01.10.2016
Antibiotika gehören wohl zu den wichtigsten und effizientesten Medikamenten überhaupt. Doch ihre Wirksamkeit lässt nach: Zunehmend werden Bakterien resistent. Der Kampf gegen die „Superkeime“ wird immer wichtiger. Nun warnt sogar die UNO vor der „größten Gefahr für die moderne Medizin“.

Ein Mantel zum Schutz für den schweren Weg

Ulrike Delacher | 01.10.2016
Der Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen ist für alle Beteiligten kein einfacher Weg – für die Betroffenen selbst, für ihre Angehörigen, aber auch für die Ärzte und Pflegepersonen, die die Sterbenden bis zuletzt betreuen. In Vorarlbergs Palliativstation am Landeskrankenhaus Hohenems werden Menschen, deren Lebenserwartung wegen einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung begrenzt ist, behandelt und begleitet.

Medizinische Physik – die unbekannte Disziplin im Krankenhaus

Ulrike Delacher | 03.09.2016
Die Medizinphysik ist eine angewandte Wissenschaft – und hat mehr praktische Aufgaben und Verantwortung im Krankenhaus, als der Öffentlichkeit bewusst ist.

Wir brauchen unseren Wald!

Walter Amann | 03.09.2016
Gerade heute, wo Klimawandel, Energie- und Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung, aber auch die Suche nach Platz für Erholung und Freizeit wichtige Themen sind, kommt „unserem Wald“ immer mehr Bedeutung zu. Leider wissen zu wenige Menschen über den Wald und seine Eigenheiten Bescheid.

Eiszeitgiganten auf Sommerfrische

J. Georg Friebe | 03.09.2016
Es war ein sonderbares Stück Holz, das Christian Ganal im Juli 1859 nach Hause gebracht hatte. Gelblichweiß und schwer war es, ganz anders als die Stämme, die er normalerweise bei den Holzarbeiten im Schesatobel bei Bürserberg barg. Unwissend, was er da gefunden hatte, legte er es achtlos zum Brennholz. Erst im Jänner 1860 wollte er es verheizen, doch dann kamen ihm Zweifel. Ein Drechsler schließlich erkannte das Stück als Elfenbein. Zur „Beweissicherung“ wurde der Mammutzahn zersägt. Über Vermittlung des Bezirksamts Bludenz konnte der Textilfabrikant John Douglas den Stoßzahn am 12. März 1860 erwerben, um ihn als Geschenk dem Vorarlberger Landesmuseum zu übergeben.

Apotheken unter Druck

Martin Schriebl-Rümmele | 03.09.2016
Kaum ein System ist so komplex wie jenes der Apotheken: Gebietsschutz, Verbot von Kettenbildung, staatlich regulierte Preise, eine zentrale Gehaltskasse, die alle Löhne auszahlt, und ein Kammerwahlsystem, das noch komplizierter ist als die Wahl des US-Präsidenten. Jetzt wird wie in den USA neu gewählt – und hinter den Kulissen geht es ähnlich heiß her.

Hat „ewiges Eis“ in Vorarlberg noch Zukunft?

Günther Groß | 02.07.2016
„Schön bist du, mein Heimatland, eisgekrönt im Alpenland“ heißt es in der dritten Strophe eines Vorarlberger Volkslieds, doch die „eisgekrönten“ Gebiete werden seltener und ziehen sich immer mehr in die Kare der höchsten Berggipfel zurück. Einzelne Gletschernamen sind bereits aus den Landkarten verschwunden, Bergnamen wie die „Schneeglocke“ oder der „Gletscherrücken“ in der Silvrettagruppe verlieren ihre Bedeutung, Übergänge wie der Litzner Sattel oder die Getschner Scharte sind eisfrei geworden und gewohnte Gipfelanstiege müssen verlegt werden.
23.03.2017
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Do, 23.03.2017 Vorarlberg
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