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Ein Mantel zum Schutz für den schweren Weg

Ulrike Delacher | 01.10.2016
Der Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen ist für alle Beteiligten kein einfacher Weg – für die Betroffenen selbst, für ihre Angehörigen, aber auch für die Ärzte und Pflegepersonen, die die Sterbenden bis zuletzt betreuen. In Vorarlbergs Palliativstation am Landeskrankenhaus Hohenems werden Menschen, deren Lebenserwartung wegen einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung begrenzt ist, behandelt und begleitet.

Apotheken unter Druck

Martin Schriebl-Rümmele | 03.09.2016
Kaum ein System ist so komplex wie jenes der Apotheken: Gebietsschutz, Verbot von Kettenbildung, staatlich regulierte Preise, eine zentrale Gehaltskasse, die alle Löhne auszahlt, und ein Kammerwahlsystem, das noch komplizierter ist als die Wahl des US-Präsidenten. Jetzt wird wie in den USA neu gewählt – und hinter den Kulissen geht es ähnlich heiß her.

Medizinische Physik – die unbekannte Disziplin im Krankenhaus

Ulrike Delacher | 03.09.2016
Die Medizinphysik ist eine angewandte Wissenschaft – und hat mehr praktische Aufgaben und Verantwortung im Krankenhaus, als der Öffentlichkeit bewusst ist.

Wir brauchen unseren Wald!

Walter Amann | 03.09.2016
Gerade heute, wo Klimawandel, Energie- und Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung, aber auch die Suche nach Platz für Erholung und Freizeit wichtige Themen sind, kommt „unserem Wald“ immer mehr Bedeutung zu. Leider wissen zu wenige Menschen über den Wald und seine Eigenheiten Bescheid.

Eiszeitgiganten auf Sommerfrische

J. Georg Friebe | 03.09.2016
Es war ein sonderbares Stück Holz, das Christian Ganal im Juli 1859 nach Hause gebracht hatte. Gelblichweiß und schwer war es, ganz anders als die Stämme, die er normalerweise bei den Holzarbeiten im Schesatobel bei Bürserberg barg. Unwissend, was er da gefunden hatte, legte er es achtlos zum Brennholz. Erst im Jänner 1860 wollte er es verheizen, doch dann kamen ihm Zweifel. Ein Drechsler schließlich erkannte das Stück als Elfenbein. Zur „Beweissicherung“ wurde der Mammutzahn zersägt. Über Vermittlung des Bezirksamts Bludenz konnte der Textilfabrikant John Douglas den Stoßzahn am 12. März 1860 erwerben, um ihn als Geschenk dem Vorarlberger Landesmuseum zu übergeben.

Hat „ewiges Eis“ in Vorarlberg noch Zukunft?

Günther Groß | 02.07.2016
„Schön bist du, mein Heimatland, eisgekrönt im Alpenland“ heißt es in der dritten Strophe eines Vorarlberger Volkslieds, doch die „eisgekrönten“ Gebiete werden seltener und ziehen sich immer mehr in die Kare der höchsten Berggipfel zurück. Einzelne Gletschernamen sind bereits aus den Landkarten verschwunden, Bergnamen wie die „Schneeglocke“ oder der „Gletscherrücken“ in der Silvrettagruppe verlieren ihre Bedeutung, Übergänge wie der Litzner Sattel oder die Getschner Scharte sind eisfrei geworden und gewohnte Gipfelanstiege müssen verlegt werden.

Glyphosat – Ein Unkrautbekämpfungsmittel auf dem Prüfstand

Dietmar Buhmann | 02.07.2016
Im Frühjahr 2015 wurde Glyphosat von der Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Diese Meldung platzte mitten in das laufende Neuzulassungsverfahren für Glyphosat auf EU-Ebene. Die Diskussionen um die Gefährlichkeit des Herbizids und um die neuerliche Zulassung laufen seither äußerst kontroversiell. Nun wurde die Zulassung des Mittels um weitere 18 Monate verlängert, um zusätzliche Abklärungen zu ermöglichen.

Hilfe ein Kakerlak!

J. Georg Friebe | 02.07.2016
Panik macht sich breit, wenn sich eine Bernstein-Waldschabe an einem lauen Sommerabend in die Nähe der Lampe verirrt. Kommt sie dann noch durchs geöffnete Fenster in die menschliche Behausung, greift mancher zur Giftdose – unnötigerweise, denn unsere Waldschaben sind völlig harmlos und fühlen sich in geschlossenen Räumen keinesfalls wohl. Es genügt, das Tier wieder ins Freie zu befördern. Küchenschaben hingegen sind gefürchtete Vorratsschädlinge – um sie loszuwerden, ist das Expertenwissen eines professionellen Schädlingsbekämpfers gefragt.

Pathologie für alle

Andrea Marosi-Kuster | 02.07.2016
Das Berufsbild der Pathologen hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Ihre Wirkstätten sind in unseren Köpfen als düstere Orte abgespeichert, in Wahrheit geht es um viel mehr. Die Untersuchung von Verstorbenen zählt schon längst nicht mehr zur alleinigen Aufgabe: Pathologen spielen in der modernen Medizin unter anderem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Krebs. „Auch ein Großteil der Infektionserkrankungen wird durch unsere Befunde erst richtig eingeordnet“, betont Primar Felix Offner, Leiter des Instituts für Pathologie am LKH Feldkirch.

Wie dick bin ich wirklich?

Jens Lubbadeh | 04.06.2016
Unser Autor macht sich große Sorgen. Man sieht es ihm nicht an, doch er nimmt ständig zu. Er fürchtet, unsichtbares Fett wachse in seinem Inneren heran.
26.02.2017
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So, 26.02.2017 Vorarlberg
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