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Das Telefonbuch – Zeuge einer Epoche

Thomas Feurstein | 04.02.2017
Dornbirn hatte sich geschmückt, um 1881 Kaiser Franz Joseph I. bei seinem Besuch gebührend zu empfangen. Vom Bahnhof gelangte er mit der Kutsche ins Gütle, von wo aus er mit dem Büro der Firma Hämmerle im Oberdorf telefonierte. Der erste Schritt in eine neue Ära der Kommunikation war getan, denn es handelte sich um den ersten Telefonanruf im Kaiserreich.

Eine kleine Geschichte der Gier

Christoph Fleischmann | 04.02.2017
Nach der Finanzkrise wurde die alte Todsünde wieder hervorgeholt: Die schon reichlich angestaubte Habgier fand, sprachlich etwas knapper gehalten, als Gier den Weg in die Schlagzeilen: »Die Gier de

Franz-Karl Kaufmann „Ein Leben ohne Kuchen ist kein Leben“

Sabine Barbisch | 04.02.2017
Nach seiner Ausbildung als Bäcker und Konditor hat der Bregenzerwälder Franz-Karl Kaufmann seine persönliche Liebe zum Reisen mit seinem Beruf verknüpft und Menschen von Zürich bis Abu Dhabi und von London bis Sri Lanka mit seinen süßen Kreationen beglückt. Nach vielen Jahren als Chefpatissier in Hamburg und Berlin wagte er 2011 den Schritt in die Selbstständigkeit. Die Idee der „franz-karl Kuchenkultur aus Österreich“ in der deutschen Hauptstadt war geboren.

„In jeder Figur steckt etwas von mir“

Herbert Motter | 04.02.2017
Der österreichische Schriftsteller Peter Turrini (72) spricht im Interview mit „Thema Vorarlberg“ über veränderte Aufgaben des Theaters, die politische Verantwortung von Literatur, über den schizophrenen, aber höchst vergnüglichen Vorgang des Schreibens, und darüber, dass digitale Kommunikation automatisch eine „Deppensprache“ nach sich zieht.

Der Matador – ein Foto von Inge Morath

Gerald A. Matt | 04.02.2017
Diesmal präsentiert Ihnen Gerald A. Matt eines seiner Lieblingsfotos, das Bild des Stierkämpfers Antonio Ordonez. Eine Arbeit von Inge Morath, der er 1999 eine große Retrospektive in der Kunsthalle Wien widmete. Morath gehört zu den herausragenden österreichischen Fotografen. Ab 1953 arbeitete sie als eine der wenigen Frauen für die bedeutende Fotoagentur Magnum, außerdem für Zeitschriften wie Vogue und Paris Match. Weltweit bekannt sind Ihre während der Dreharbeiten von Misfits gemachten Fotos von Marylin Monroe. Dabei lernte sie auch den Schriftsteller Arthur Miller kennen, mit dem sie verheiratet war. Foto und Text erzählen von der Faszination des Stierkampfes.

Widerständige Figuren

Gerald A. Matt | 03.12.2016
Gerald Matt sprach mit dem Schriftsteller Felix Mitterer über Aufklärung und Bildung, über seine Jugend, die Anfänge seiner Karriere – und seine Zuneigung für Außenseiter. 1977 wurde Mitterer mit dem Stück „Kein Platz für Idioten“ bekannt, in dem er selbst auch gespielt hat. Inzwischen gehört Mitterer mit seinen vielen Büchern, Stücken und Drehbüchern, die vom Drama über den Krimi bis zum Kinderbuch reichen, zu Österreichs herausragendsten Autoren.

Keine Ausstellung über Max Riccabona: Der Fall Riccabona

Peter Melichar | 03.12.2016
Der Name Riccabona wird heute in erster Linie mit Max Riccabona (1915–1997) in Verbindung gebracht.

Risch–Lau: Frauen hinter der Kamera

Thomas Feurstein | 03.12.2016
Es vergeht kaum eine Woche in der Vorarlberger Landesbibliothek, in der an sie nicht eine Anfrage gerichtet wird, die sich auf die Fotografien des Postkartenverlags Risch-Lau bezieht.

Ein Dach für viele

Verena Konrad | 03.12.2016
Der Wohnungsbau ist eine der wichtigsten Aufgaben in Architektur und Städtebau. In den letzten Monaten hat sich durch zunehmenden Druck am Wohnungsmarkt deutlich gezeigt, welche gesellschaftlichen Fragen sich dabei auftun. Die Zugänglichkeit des Wohnungsmarkts für einkommensschwache Menschen, die Verfügbarkeit von leistbarem Wohnraum generell, aber auch die nachhaltige Entwicklung von sozial verträglichem Wohnraum im Quartiersmaßstab waren Themen, die breit diskutiert wurden. Dahinter stehen Fragen wie: Wie soll sich Zusammenleben gestalten? Welche Wohnformen fehlen am Markt? Ist Gemeinschaft und „soziale Nachbarschaft“ auch über Grundstücksgrenzen hinaus denkbar?

Der Geist weht, wo er will

Thomas Feurstein | 05.11.2016
So lautet ein Bibelzitat (Joh. 3,8), das auf Lateinisch (Spiritus spirat, ubi vult) das Portal der Vorarlberger Landesbibliothek ziert.
26.02.2017
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So, 26.02.2017 Vorarlberg
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