Kunstmanager, Publizist und Gastprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien
Gerald A. Matt
Jan Swankmajer – Ausstellung im Kunstraum Dornbirn
Der Kunstraum Dornbirn ist wohl der spannendste Ort zeitgenössischer Kunst in Vorarlberg. In einer alten Fabrikshalle im Areal der Denatura wird von einem kleinen privaten Kunstverein, unterstützt von der Stadt Dornbirn, mit bescheidenen Mitteln ein ambitioniertes, weit über Vorarlberg hinaus wahrgenommenes Programm mit Spitzenkünstlern zum Themenschwerpunkt „Kunst und Natur“ realisiert. Ich wurde eingeladen, gemeinsam mit dessen Leiter Thomas Häusle eine Ausstellung des Ausnahmekünstlers Jan Swankmajer zu machen.
Matt trifft Sagmeister: Ein Gespräch in New York
Der in Bregenz geborene Stefan Sagmeister (52) genießt über die Szene des Designs und der Grafik hinaus den Status eines Stars. Das Cover zu „Once in a lifetime“ brachte ihm einen Grammy ein. Seine Lebensregeln bringt er mittlerweile über Affen, Kakteen, Brusthaar und Würste unters Volk. Seine wunderschönen Bücher sind begehrte Sammlerobjekte, selbst Freundschaft wird für den Freigeist zur Kunst. Gerald Matt traf Stefan Sagmeister kürzlich in New York, wo er in Chelsea lebt und arbeitet, und plauderte mit ihm.
Warnung: Grüne (Kultur-)Politik – Zwischen Biedermeier und Brandstifter
Grüne Kulturpolitik profilierte sich in den letzten Jahren über Kritik an wahren und angeblichen Skandalen in der Kulturverwaltung und über eine fortlaufende Herabsetzung sogenannter Hochkultur gegenüber alternativer Basiskultur. Gerald Matt warnt in seiner Polemik vor einer neuen grünen Verbots- und Bevormundungsgesellschaft, in der Political Correctness und gute Absichten Vorrang vor künstlerischer Qualität und Einzigartigkeit haben. Dem neuen grünen Biedermeier ist entschieden entgegenzutreten, wenn wir nicht wollen, dass die Kunst aus der Kultur vertrieben wird.
Die Magie der Mechanik
Was lässt den Uhrensammler ticken? Gerald Matt, selbst passionierter Sammler historischer Uhren, bricht diesmal eine Lanze für die klassische Armbanduhr. Nicht Präzision, sondern Charme und Geschichte bringen die Zeitmesser in die Vitrine – und ans Handgelenk. Eine kleine kulturhistorische Betrachtung.



