Sie sind hier

Wölfe im Hohen Haus

Die Neos fordern Ministerin Elisabeth Köstinger in einer parlamentarischen Anfrage auf, „zeitnah einen Wolfsgipfel“ einzuberufen, Abgeordneter Gerald Loacker stellte in diesem Zusammenhang die kluge Frage: „Ist die Panik vor Wölfen berechtigt?“ Vollkommen! Denn schließlich hatte es den ersten dokumentierten Wolfsnachwuchs 2016 auf sehr sensiblem Gebiet gegeben – am Truppenübungsplatz Allentsteig. Auch wenn nicht überliefert ist, wer da letztlich wen bedroht hat und laut Volkszählung noch niemand fehlt, darf die Sache nicht unterschätzt werden. Zumal es sich bei den Wölfen ja auch noch um Ausländer handeln soll, die aus den Karpaten oder aus dem slowenisch-kroatischen Raum nach Österreich kommen. Also wird auch die FPÖ dem Gipfel zustimmen – und der Wolf damit endlich politisches Thema. Ein österreichisches Medium jubelte bereits, dass dank der pinken Initiative Wölfe nun im Hohen Haus in Wien angekommen seien. Landespolitiker, etwa jene in Niederösterreich, würden durch das vermehrte Auftreten der Wölfe ja bereits seit Längerem in Atem gehalten. Dank der pinken Initiative dürfen die bald freier atmen und wir uns alle sicherer fühlen. Zum Glück gibt’s eine Partei, die sich den wirklich wichtigen Themen widmet. Ansonsten wär Panik Österreichs einzige Option.

03.03.2018

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?: 
gar nicht gut
sehr gut

Neuen Kommentar schreiben

Leserbrief

Wir wollen Ihren Standpunkt wissen. Diskutieren Sie mit, schreiben Sie uns.

Unsere Leser finden diesen Artikel

gar nicht gut
0
sehr gut

Andreas Dünser

Chefredakteur "thema vorarlberg" (andreas.duenser@themavorarlberg.at)

19.06.2018
15° / 28°
Di, 19.06.2018 Vorarlberg
  • 20.06.2018
    Mi
    15°
    30°
  • 21.06.2018
    Do
    17°
    30°
  • 22.06.2018
    Fr
    13°
    19°
  • 23.06.2018
    Sa
    23°
  • 24.06.2018
    So
    13°
    23°
Hier alle Ausgaben als E-Paper online lesen.