Andrea Marosi-Kuster (45) leitet die Unternehmenskommunikation der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. Sie ist studierte Biologin und gebürtige Burgenländerin.
(Foto: © Matthias Weissengruber)
Andrea Marosi-Kuster (45) leitet die Unternehmenskommunikation der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. Sie ist studierte Biologin und gebürtige Burgenländerin.
(Foto: © Matthias Weissengruber)
„Ist unser Baby gesund?“ Spätestens bei Feststellung einer vorliegenden Schwangerschaft stellen sich werdende Eltern auch dieser Frage. Der Umgang mit dem Thema ist individuell unterschiedlich, so wie die Menschen selbst. „Die meisten jedoch wollen heutzutage möglichst sicher sein, dass mit ihrem ungeborenen Kind alles in Ordnung ist und entschließen sich, alle Möglichkeiten, die die Pränataldiagnostik bietet, auch zu nutzen, um im Bedarfsfall eine Behandlung des Ungeborenen einzuleiten“, berichtet Primar Burghard Abendstein, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Feldkirch.
Heute ist man ständig erreichbar, alles muss sofort erledigt werden. Die Globalisierung führt zu einer breiten Konkurrenzsituation, in unserer computerbasierten Welt kann die Kontrolle durch einen Vorgesetzten durchaus quälend sein: Immer mehr Menschen können diesem Druck nicht standhalten. Etwa drei Prozent der Bevölkerung Österreichs leiden unter Burn-out. „Erstaunlich ist, dass verhältnismäßig wenige Manager betroffen sind, sondern Alleinerziehende, die täglich den Spagat zwischen Teilzeitjob, Kind und Kegel und – im Worst Case – auch noch dem Familienangehörigen, der Pflege braucht, schaffen müssen“, beschreibt Primar Dr. Jan Di Pauli von der Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie am LKH Rankweil das Phänomen unserer Zeit. „Es trifft Menschen, die nicht zur Ruhe kommen können!“
Venenerkrankungen zählen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten. Grund genug, um Krampfadern am Bein, auch krumme Adern (aus dem Althochdeutschen) genannt, ernst zu nehmen und nicht bloß als Schönheitsmakel oder gar Banalität abzutun. „Immerhin können Krampfadern auch zu schwerwiegenden Ereignissen wie Beingeschwüren oder Thrombosen führen“, erklärt Primar Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Hofmann, Leiter der Abteilung für Gefäßchirurgie am Landeskrankenhaus Feldkirch.
Wenn es schon am Beginn ums Überleben geht, sind alle Beteiligten – angefangen vom Neugeborenen über die Eltern bis zu den Medizinern, dem Pflegepersonal und den Hebammen – sehr gefordert. Eine Frühgeburt ist immer eine Stresssituation. „Insgesamt sind es in Vorarlberg rund 50 bis 60 Neugeborene pro Jahr, die mit einem Gewicht unter 1500 Gramm zur Welt kommen. Mehr als 90 Prozent unserer Patienten überleben“, berichtet Prim. Prof. Simma, Leiter der Kinderabteilung am Landeskrankenhaus Feldkirch.