J. Georg Friebe

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J. Georg Friebe

Geboren 1963 in Mödling, aufgewachsen in Rankweil. Studium der Paläontologie und Geologie in Graz mit Dissertation über das Steirische Tertiärbecken. Seit 1993 Museumskurator an der Vorarlberger Naturschau bzw. der inatura Dornbirn.

(Foto: © J. Georg Friebe)

Gefährdet – Verschollen – Ausgestorben

Wissenschaft | 05.07.2019

Vom Schwund in der Insektenwelt und den Schwierigkeiten, ihn zu quantifizieren.

Gegner von alters her

Wirtschaft | 03.02.2019

Nun ist er zurück in den Alpen, der Wolf, und mit ihm wurden die alten Märchen und Sagen wieder aus dem verstaubten Bücherstapel hervorgezogen. „Damit ich Dich besser fressen kann!“, antwortet der „böse Wolf“ dem naiven Rotkäppchen, und schreitet umgehend von der Drohung zur Tat. Haben die Brüder Grimm auch ihrer Version des Märchens ein Happy End (entlehnt der Geschichte „Der Wolf und die sieben Geißlein“) verpasst: Generationen von Kindern ging das Schicksal Rotkäppchens und seiner Großmutter an die Nieren. Es hat das Bildnis des Wolfs als Menschenfresser nachhaltig geprägt und zementiert.

Ein Irrgast aus dem Süden

Wissenschaft | 09.12.2019

Jetzt, wo Sie diese Zeilen lesen, ist die Schmetterlingssaison 2019 weitgehend vorbei. Die drei Arten von Frostspannern sind noch unterwegs, und gelegentlich kann auch der Haarschuppen-Zahnspinner beobachtet werden. Aber darüber hinaus ist Ruhe eingekehrt – und damit ist die Zeit gekommen, Rückschau zu halten auf ein überaus spannendes Schmetterlingsjahr. Unter den nicht ganz alltäglichen Tieren stach eine Art hervor: die Tomaten-Goldeule.

Die Heuschrecke und der Pilz

Wissenschaft | 07.10.2019

Es ist ein merkwürdiger, ja beinahe gespenstischer Anblick: Regungslos sitzt die Heuschrecke an der Wand, verfärbt und entstellt, später vielleicht auch angefressen oder aufgeplatzt. Sie ist tot. In den letzten Stunden ihres Lebens wurde sie von einem Pilz an ihren Sterbeort getrieben.