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Moral und Finanzbranche

Wirtschaft | 07.07.2018

Die letzte Finanzkrise, die im Jahr 2007 begann und immer noch spürbar ist, hat das Vertrauen in die Finanzbranche und ihre Banker nachhaltig erschüttert. Das Eingehen unkontrollierbarer Risiken, die intransparente Gestaltung von Finanzprodukten und die zweifelhafte Beratung von Kunden haben offenbart, dass etwas schiefläuft in der Finanzbranche. Hat das mit unethischen Normen zu tun, die in dieser Branche aktiviert werden?

Ein Teambonus für die Backstube

Wirtschaft | 02.06.2018

Auf dem Weg ins Büro will Peter Müller, ein Frankfurter Banker, noch schnell ein belegtes Brötchen für seine Mittagspause kaufen. Erfreut stellt er fest, dass auch heute die Schlange der Kunden in der Bäckerei nur sehr kurz ist. Peter Müller ist schon seit Monatsbeginn aufgefallen, dass die Schlangen in der Bäckerei kürzer geworden sind im Vergleich zu früher, wo er oft bis zu zehn Minuten warten musste. Zuerst glaubt er, dass im Moment einfach durch Zufall weniger Leute einkaufen.

Hat die Finanzbranche ein Vertrauensproblem aufgrund der Menschen, die dort arbeiten wollen?

Wirtschaft | 05.05.2018

Peter, ein Wirtschaftsstudent an der Universität Frankfurt im letzten Semester seines Bachelorstudiums, nimmt an einer experimentellen Studie teil, in der es um die Messung von Vertrauenswürdigkeit geht. Die Regeln des Experiments sehen so aus: Zuerst bekommt eine erste Person eine Ausstattung von acht Euro. Diese Person muss dann entscheiden, ob sie von den acht Euro etwas an eine zweite Person abgeben möchte. Der abgegebene Betrag wird verdreifacht. Dann kann die zweite Person vom verdreifachten Betrag wieder etwas zurückschicken, was allerdings nicht mehr verdreifacht wird.

Teamwork, Kooperation und Produktivität

Wirtschaft | 07.04.2018

Teamfähigkeit ist eine der häufigsten Anforderungen, die in Stellenanzeigen von Bewerbern erwartet werden. Das liegt daran, dass die Produktion in vielen Unternehmen im Teamwork organisiert ist. Durch die Kooperation im Team soll die Produktivität steigen. Ist das wirklich so und kann man Kooperation messen?

Der Einfluss der Kultur auf Geschlechterunterschiede in der Wettbewerbsbereitschaft

Gesellschaft | 03.03.2018

Wettbewerb spielt im Berufsleben eine wichtige Rolle. Die Bereitschaft, sich einem Wettbewerb auszusetzen, unterscheidet sich aber zwischen Männern und Frauen. Männer sind normalerweise wettbewerbsfreudiger. Offenbar spielt dabei der familiäre Hintergrund eine Rolle. Die Kultur aber auch – und zwar manchmal eine überraschende.

Der Einfluss der Familie und des Lebensalters auf Geschlechterunterschiede in der Wettbewerbsbereitschaft

Wirtschaft | 03.02.2018

Unzählige Studien zeigen, dass Frauen sich weniger gern einem Wettbewerb aussetzen als Männer. Das hat Folgen für die Berufswahl und auch für das Lebenseinkommen. Woher aber kommen diese Unterschiede und in welchem Lebensalter beginnen sie? Die Familie spielt dabei eine wichtige Rolle.

Wettbewerbsbereitschaft, Ausbildung und Jobsuche

Bildung | 03.12.2017

Wettbewerbsbereitschaft spielt für die Ausbildungs- und Studienwahl eine große Rolle und beeinflusst auch, ob sich jemand für eine bestimmte Arbeitsstelle bewirbt. Die Geschlechterunterschiede in der Wettbewerbsbereitschaft haben deshalb eine wichtige Bedeutung für die Berufswahl.

Ein häufiges Wechseln des Arbeitsplatzes verringert die Chancen auf eine neue Stelle

Wirtschaft | 04.11.2017

Die durchschnittliche Verweildauer von Arbeitnehmern bei ein und demselben Unternehmen wird immer kürzer. Das heißt, dass immer mehr Menschen immer häufiger ihren Arbeitsplatz wechseln. Dabei wird Firmentreue von Arbeitgebern geschätzt, wenn sie die Lebensläufe von Stellenbewerbern beurteilen. Warum ist das so und wie wirkt sich das auf Menschen, die auf Arbeitssuche sind, aus?

© Thinkstock

Spielt das Geschlecht eine Rolle bei Stellenbesetzungen?

Wirtschaft | 07.10.2017

Die Gleichstellung von Frauen und Männern auf Arbeitsmärkten ist noch lange nicht perfekt. Und das fängt schon bei den Vorstellungsgesprächen an, bei denen Frauen oft Nachteile haben. Ein Blick hinter den Vorhang im Kulturbetrieb und akademische Hierarchien.

Lieber „Sutter“ als „Bauer“. Warum es für die Karriere günstig sein kann, im Alphabet hinten zu sein

Gesellschaft | 02.09.2017

Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch oder zur finale Runde eines Wettbewerbs ist der erste Schritt zum Erfolg. Dann aber können Kleinigkeiten eine Rolle spielen – zum Beispiel der Nachname. Was steckt dahinter?

Matthias Sutter

(1968 in Hard) arbeitet auf dem Gebiet der experimentellen Wirtschaftsforschung und Verhaltensökonomik und lehrt an den Universitäten Köln und Innsbruck. Der Harder war unter anderem zwei Jahre Professor am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena und von 2013 bis 2014 Professor of Applied Economics am European University Institute (EUI) in Florenz. Bekannt wurde er durch seinen Bestseller „Die Ent­deckung der Geduld“.

(Foto: © Lisa Beller)

18.07.2018
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