
Im Rückspiegel
Vorarlbergs Wirtschaft im Juni 2026.
Das 1956 gegründete Lauteracher Unternehmen Huppenkothen ist seit 1985 Teil der i+R Gruppe. Huppenkothen ist international tätig und beschäftigt 600 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2025/26 erwirtschaftete der Baumaschinenspezialist einen Rekordumsatz von 417 Millionen Euro. Bei der Jubiläumsfeier am Firmensitz in Lauterach präsentierte Huppenkothen im Beisein von Toshiya Takeuchi den neuen 16-Tonnen-Bagger TB3150.
Waibel Workwear eröffnete 2025 einen Shop in Dornbirn, erweiterte den Kundenkreis und das Portfolio. Der Spezialist für Arbeits- und Schutzbekleidung erzielte im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von über elf Millionen Euro – ein Plus von 15 Prozent. Mit Eigenkollektionen und hochwertigen Sonderanfertigungen aus europäischer Produktion positioniert sich Waibel Workwear auch in Zukunft als zuverlässiger Partner für diverse Branchen.
Eine aktuelle Erhebung des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica zeigt die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung der illwerke vkw für Vorarlberg. Die laufende Geschäftstätigkeit des Unternehmens löst jährlich eine direkte, indirekte und induzierte Bruttowertschöpfung von rund 780 Millionen Euro im Land aus. 2957 Arbeitsplätze werden durch die illwerke vkw in Vorarlberg ausgelöst.
Das Betriebsergebnis der Vorarlberger Raiffeisenbanken ging 2025 auf 163,2 Millionen Euro zurück, vor allem aufgrund der gesunkenen Zinsen. Ein solides Kostenmanagement wirkte dem genauso entgegen wie rückläufige Risikokosten. Das Ergebnis nach Risiko blieb mit 149,0 Millionen Euro somit stabil, der Jahresüberschuss liegt mit 112,9 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Ortungstechnik Nachbaur GmbH mit Sitz in Sulz zeigt sich mit der aktuellen Geschäftsentwicklung „sehr zufrieden“. Im Geschäftsjahr 2025/26 (April-März) erzielte das Unternehmen mit elf Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,3 Millionen Euro. Das entspreche einer konstanten Geschäftsentwicklung gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr.
Im auslaufenden Geschäftsjahr 2025/26 steigt der Umsatz von Löschroboter-Hersteller LUF auf sieben Millionen Euro – gerade die Ukraine wurde ein wichtiger Absatzmarkt. Für die Produktion einer neu entwickelten Maschine zur Reitplatzpflege soll in Ludesch in naher Zukunft eine Zweigstelle eröffnet werden.
Auf dem ehemaligen Betriebsareal des Getränkehändlers Ganahl in Stallehr dürfte sich in naher Zukunft weiteres neues unternehmerisches Leben entfalten. Denn das auf ein neuartiges Holzbausystem spezialisierte Startup-Unternehmen TRIQBRIQ Vlbg GmbH beabsichtigt, in Teilen der bestehenden Hallen zukünftig seine Produktion zu betreiben. Der NEOS-Gründer und Vorarlberger Unternehmer Matthias Strolz ist geschäftsführender Gesellschafter von TRIQBRIQ. TRIQBRIQ produziert ein modulares Massivholz-Bausystem, das aus zusammensteckbaren Holzbausteinen besteht.
Im ehemaligen AGM-Areal in Hohenems werden die Landbäckerei Hammerl aus Hard und der Käsehersteller Moosbrugger aus Mäder zukünftig ihre Produktionen betreiben – das Investment Sutterlüty Holding GmbH für die Adaptierung und Modernisierung des Standortes samt Investitionen in die Maschinenparks beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro. Sutterlüty hat das Areal des ehemaligen Großhändlers im Vorjahr gekauft.
Das Klär- und Biogasanlagen-Planungsbüro Bilgeri EnvironTec GmbH mit Sitz in Nüziders hat jüngst ein über mehrere Jahre hinweg laufendes Großprojekt in Ecuador abgeschlossen. So wurde die aus einer Abwasserreinigung und einer Biogasproduktion bestehende Kläranlage Las Esclusas in der Großstadt Guayaquil nach mehr als drei Jahren Bau- und Planungsphase in den Voll- und Regelbetrieb übergeben. Das Auftragsvolumen wird mit rund einer Million Euro beziffert.
Die neue Bregenzer incursum gmbh bündelt ab sofort drei strategische Kernkompetenzen unter einem Dach, um Markenwerte digital, kreativ und nachhaltig zu steigern – von der Gründung bis zur Unternehmensübergabe. Die Köpfe hinter der incursum gmbh, Merlin Hüttl (Innovationsentwicklung & Digitalisierung), Peter Motter (Branding & Art Direction) und Johannes Köb (Marke & Marketing) vereinen Branchenerfahrung für nationale und internationale Marken, fundiertes Marketingwissen und digitales Know-how.
Ein Vorarlberger Traditionsunternehmen zählt zu den besten drei Industrie-Marketern in Österreich: Getzner Textil erreichte mit seinem Projekt „Built for the extreme“ das Finale in der Kategorie Investitionsgüter-Marketing und landete damit auf dem Podium des Staatspreises Marketing 2026.
Bei CARINI kommt es zu einer Veränderung in der Geschäftsführung: Christian Zoll wird seine Funktion mit Ende August 2026 im besten gegenseitigen Einvernehmen niederlegen. Ab September übernimmt Simon Sohm zusätzlich zu seinen bisherigen Verantwortungsbereichen in der Technik auch Vertrieb und Marketing. Michael Dür verantwortet künftig neben IT, Druckvorstufe und SCM auch die Bereiche Finanzen und Personal.
Das seit fünf Jahren bestehende, wesentlich vom Haupteigentümer Jäger Bau getragene Unternehmen VirtuRail besiegelt die strategische Partnerschaft mit dem renommierten deutschen Baumaschinenhersteller Paus und setzt so seinen Wachstumskurs fort. VirtuRail mit Sitz in Bludenz hat sich mit seinen hochautomatisierten, vollelektrisch betriebenen und zukünftig auch autonom fahrenden Logistikfahrzeugen nach dem erfolgreichen Einsatz bei Tunnelbauprojekten in der Schweiz und beim Kraftwerksprojekt Kühtai in Tirol bereits einen Namen gemacht.








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