
Im Rückspiegel
Vorarlbergs Wirtschaft im Juli und August 2026.
Die 80. Saison der Bregenzer Festspiele wurde mit einem Besucherrekord beendet: Rund 275.000 Menschen besuchten die Veranstaltungen – so viele wie nie zuvor. Allein die 28 ausverkauften Vorstellungen von Giuseppe Verdis La traviata auf der Seebühne lockten 193.474 Besucher an. Auch das Jubiläumsprogramm mit Oper, Schauspiel, Konzerten, zeitgenössischem Musiktheater und den Jungen Festspielen stieß auf große Resonanz.
Doppelmayr realisiert in Guatemala City das Seilbahnprojekt AeroMetro. Zwei Linien mit 8,6 Kilometern Länge und zwölf Stationen verbinden die Hauptstadt mit der Gemeinde Mixco. Mit 5500 Fahrgästen pro Stunde und Richtung je Linie zählt das System zu den leistungsstärksten urbanen Seilbahnen weltweit. 495 Gondeln bieten jeweils zwölf Passagieren Platz. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Der Wäschehersteller Wolford AG hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026 ein EBIT (Earnings before Interest and Taxes, also operatives Ergebnis) von minus 10,2 Millionen Euro erzielt. Damit befand sich Wolford zwar unverändert in der Verlustzone, allerdings konnten diese Verluste gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 doch deutlich reduziert werden. Denn im ersten Halbjahr 2025 gab es noch ein EBIT von minus 22,8 Millionen Euro.
Die Eismanufaktur Kolibri produziert diesen Sommer fast jedes zehnte Eis im SPAR-Gesamtsortiment. Die 1990 gegründete Eismanufaktur in Schwarzach beliefert neben den eigenen Eisdielen und Gastronomiepartnern inzwischen auch SPAR. Im modernen Produktionswerk entstehen acht von rund 90 SPAR-Eisspezialitäten.
In mehreren Etappen starteten heuer insgesamt zwölf Jugendliche ihre Lehre bei Jäger Bau. Im Mai und Juli wurden erste Ausbildungsplätze besetzt, Anfang August kamen zehn weitere Lehrlinge hinzu. Ausgebildet werden sie in den Bereichen Tischlerei, Hochbau, Tiefbau, Elektrotechnik und Metalltechnik. Aktuell befinden sich damit insgesamt 28 Lehrlinge bei Jäger Bau in Ausbildung.
Über das junge Fintech-Unternehmen ioumi GmbH des gelernten Zerspanungstechnikers Christian Stockklauser läuft schon wenige Monate vor dem offiziellen Start ein fixiertes Vertragsvolumen von über einer Million Euro. Das Fintech-Unternehmen hat eine cloud- beziehungsweise webbasierte Softwareplattform entwickelt, welche das Leben vor allem von Dienstleistern, Werbe- und Kommunikationsagenturen, Grafikern, Fotografen, Coaches, Beratern und Berufsgruppen im Online-Business deutlich erleichtern soll.
Die Pfänderbahn AG, deren Hauptgeschäft der Betrieb der Seilbahn auf den Bregenzer Hausberg ist, kann auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2025/26 (März) zurückblicken. Wie aus dem Jahresabschluss des Unternehmens hervorgeht, konnte das Seilbahnunternehmen im Berichtszeitraum die Anzahl der Beförderungen um 2,4 Prozent auf fast 760.000 Passagiere steigern. Das ist der zweithöchste Wert der vergangenen fünf Jahre.
Auf eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung blickt gegenwärtig auch die Rohner Thomas Zeltverleih GmbH. Verantwortlich dafür sei die breite Aufstellung des Unternehmens über mehrere Geschäftsbereiche hinweg. Denn zum einen gibt es den klassischen Zeltverleih für Festzelte, VIP-Zelte und Lagerzelte. Hier verfügt das Unternehmen über Zelte, mit denen insgesamt eine Fläche von rund 120.000 Quadratmeter überdacht werden kann. Dazu kommt zum anderen der Geschäftsbereich für Büro-, WC- und Lagercontainer, der am zweiten Standort in Lochau angesiedelt ist. Über 150 aus der Slowakei bezogene Container stehen dort derzeit für Vermietung und Verkauf bereit.
Ab 15. September 2026 steht die Rupp AG unter neuer Leitung: Frédéric Nalis wurde vom Aufsichtsrat zum Chief Executive Officer (CEO) und Vorstandsvorsitzenden bestellt, um künftig die Weiterentwicklung des international tätigen Familienunternehmens voranzutreiben. Die 1908 gegründete Privatkäserei Rupp ist das größte Familienunternehmen der österreichischen Milchwirtschaft.
Zum vierten Mal veranstaltete OMICRON sein Sommercamp für die Kinder von Teammitgliedern. 130 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 14 Jahren verbrachten vom 27. Juli bis 4. August zwei abwechslungsreiche Ferienwochen auf dem Gelände der Messe Dornbirn. Das Programm umfasste Bewegung, Natur- und Tiererlebnisse, Kreativität sowie MINT- und KI-Workshops. Zum zweiten Mal war die Messe Dornbirn Austragungsort.








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