Reinhard Schertler

i+R Gruppe, Lauterach

Der Staat macht Wohnen teuer

September 2026

… und keiner redet darüber. Aber wer in Österreich Eigentum erwirbt, füttert Vater Staat mit viel Geld und nicht die Handwerker, die eine konkrete Leistung erbringen. Die Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsforschung aus Innsbruck hat errechnet, dass bei einer 75 m²-Wohnung sagenhafte 41,4 Prozent des Kaufpreises an den Fiskus gehen. Das sind Umsatz- und Grunderwerbssteuern, öffentliche Abgaben, Grundbuchsgebühren sowie Steuern auf Arbeit. Wenn man diesen Berg an staatlichen Belastungen für verschiedene Wohnformen analysiert, erkennt man, dass günstige Wohnungen anteilig sogar höher besteuert sind als Luxuswohnungen. Der Grund liegt darin, dass sich Luxus eher beim Grundstück widerspiegelt und weniger bei den Baukosten. Wir sehen also, wer von den hohen Baukosten profitiert: Einzig die Finanz! Und das auf dem Rücken der Menschen, die langfristig in Österreich brav für später investieren. Deshalb kann ich nur davor warnen, auch noch den Bestand durch zusätzliche Abgaben für Leerstand oder Grundsteuer zu verteuern. Wohnen muss jeder und man kann es nicht mitnehmen, wenn man auswandert. Wie der Name schon sagt: „In-mobil“ ungeschützt vor staatlichem Zugriff. Dabei wäre ein vitaler Immobilienmarkt so wichtig für eine Volkswirtschaft. Sichert dieser doch pro investierter Million zehn Arbeitsplätze lokal in der Region, wie das Institut für Höhere Studien in Wien ermittelt hat. So killen wir das letzte regionale Produkt, das handwerkliche Bauen, und liefern uns im Alter, mangels privaten Wohnbaus, der Fürsorge und Kontrolle des Staates aus. Fast könnte man meinen, es ist in den Parteizentralen so gewollt …
Der Text und das Unverständnis über Vater Staat sind authentisch und von keiner KI generiert.

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