Andreas Dünser

Profilbild: 

Andreas Dünser

Chefredakteur "thema vorarlberg" (andreas.duenser@themavorarlberg.at)

„Österreichs Sprung ins Dunkle“

Gesellschaft | 14.05.2021

Der deutsche Politikwissenschaftler Michael Koß (45), ein profunder Kenner des österreichischen politischen Systems, spricht im Interview mit „Thema Vorarlberg“ über den Niedergang der einst­mals großen Volksparteien,
über die Politik der Rechten und neue gesellschaftlich-strukturelle Konflikte.
Der Professor an der Universität Lüneburg sagt dabei unter anderem: „In Österreich ist zusammengewachsen, was nicht wirklich zusammengehört.“

„Jeder kennt diese Versuchung“

Gesellschaft | 14.05.2021

Der Schweizer Benediktiner Martin Werlen (59) ist seit August 2020 Propst der Propstei St. Gerold.
Der Philosoph, Theologe, Psychologe und Buchautor, Alt-Abt des Klosters Einsiedeln, geht in mancher Hinsicht unübliche Wege: Er reist des Öfteren per Autostopp, nutzt seit langem Twitter – und sagt im Interview, dass die Kirche heute „Gott sei Dank“ nicht mehr jene Macht hat, die sie über Jahrhunderte hatte. Der Pater im Interview über abgeschottete Verantwortungsträger, Menschen, die nicht hören wollen – und allzu einfache Argumente.

Das wird nichts

02.04.2021

Wenn in dieser Zeit bestimmte Medien und bestimmte Politiker im Osten der Republik von Föderalismus sprechen, dann nur in negativer Hinsicht, in einer Tagesz

„Das ist ein guter Ort“

Gesellschaft | 02.04.2021 | 3 Kommentar(e)

Geht es nach dem Willen der Stadt Feldkirch, soll das 1949 gegründete und seit Dezember 2019 geschlossene Café Feurstein nicht mehr aufsperren, zumindest nicht mehr in seiner alten Form. Doch gegen die Absicht der Stadt formiert sich breiter Widerstand. Im Gespräch erklärt Architekt Roland Gnaiger (69), was das Café so besonders und auch überregional bedeutsam macht. An den Verantwortlichen übt der emeritierte Universitäts­professor Kritik: „Kennen, verstehen und lieben diese ihre eigene Stadt?“ Ein Gespräch über Architektur, Zeitdokumente – und „letzte Raritäten“, die es in Vorarlberg vor der Zerstörung zu bewahren gilt.