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Eine kleine Geschichte der Gier

Kultur | 04.02.2017

Nach der Finanzkrise wurde die alte Todsünde wieder hervorgeholt: Die schon reichlich angestaubte Habgier fand, sprachlich etwas knapper gehalten, als Gier den Weg in die Schlagzeilen: »Die Gier der Manager«, »Die Gier an den Märkten« oder einfach: »Die große Gier«. Nach einer sehr alten Definition ist Habgier, »die Begierde, zu viel Reichtümer zu erlangen, zu haben und zu behalten, was ein unersättliches Verderben ist.

Christoph Fleischmann

studierter Theologe, arbeitet als freiberuflicher Journalist in Köln, vornehmlich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zum Thema ist von ihm das Buch „Gewinn in alle Ewigkeit. Kapitalismus als Religion“ (Zürich, 2010) erschienen. www.christoph-fleischmann.de

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