Gerald A. Matt

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Gerald A. Matt

Kunstmanager, Publizist und Gastprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien

„Humor ist auch eine Waffe“

Kultur | 04.03.2017

Erwin Wurm zählt zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern und vertritt Österreich bei der heurigen Biennale Venedig. Seine Arbeit gilt der Erweiterung der herkömmlichen Vorstellungen von Skulptur. Ruhm erlangte er durch seine „One Minute Sculptures“, die den Betrachter auffordern, durch bestimmte vorgegebene Bewegungen und Positionen selbst für kurze Zeit zum Kunstwerk zu werden. Mit seinen übergewichtigen „Fat Cars“ und seinem sensationellen, auf das Mumok aufgesetzte Haus zeigte Wurm, dass gute Kunst auch Spaß machen kann. Gerald Matt sprach mit ihm über sein künstlerisches Werk und versuchte, ihm seine Ideen für die Biennale Venedig zu entlocken.

Der Matador – ein Foto von Inge Morath

Kultur | 04.02.2017

Diesmal präsentiert Ihnen Gerald A. Matt eines seiner Lieblingsfotos, das Bild des Stierkämpfers Antonio Ordonez. Eine Arbeit von Inge Morath, der er 1999 eine große Retrospektive in der Kunsthalle Wien widmete. Morath gehört zu den herausragenden österreichischen Fotografen. Ab 1953 arbeitete sie als eine der wenigen Frauen für die bedeutende Fotoagentur Magnum, außerdem für Zeitschriften wie Vogue und Paris Match. Weltweit bekannt sind Ihre während der Dreharbeiten von Misfits gemachten Fotos von Marylin Monroe. Dabei lernte sie auch den Schriftsteller Arthur Miller kennen, mit dem sie verheiratet war. Foto und Text erzählen von der Faszination des Stierkampfes.

Widerständige Figuren

Kultur | 03.12.2016

Gerald Matt sprach mit dem Schriftsteller Felix Mitterer über Aufklärung und Bildung, über seine Jugend, die Anfänge seiner Karriere – und seine Zuneigung für Außenseiter. 1977 wurde Mitterer mit dem Stück „Kein Platz für Idioten“ bekannt, in dem er selbst auch gespielt hat. Inzwischen gehört Mitterer mit seinen vielen Büchern, Stücken und Drehbüchern, die vom Drama über den Krimi bis zum Kinderbuch reichen, zu Österreichs herausragendsten Autoren.

Parallelwelt Zirkus

Kultur | 05.11.2016

Seit Kindheitstagen kann ich mich der Faszination „Zirkus“ nicht entziehen. Und so versäumte ich es nicht, eine Vorstellung des in Wien Station machenden, von mir geliebten Zirkus Roncalli zu besuchen. Bernhard Paul, dem genialen Direktor des „Roncalli“, der auch als Clown Zippo Jung und Alt begeistert und als fanatischer Sammler die Welt des Zirkus vor dem Verschwinden zu bewahren versucht, widme ich meine Liebeserklärung an den Zirkus  – ein für mich bis heute wundersamer Ort der Welterkenntnis und -erfahrung.