Redaktion (motter.herbert@wkv.at)
Herbert Motter
Zwei Stimmzettel – ein Gemeindeoberhaupt
Vor 20 Jahren wurde in Vorarlberg die Bürgermeister-Direktwahl eingeführt.
Das System habe sich laut Politologen durchaus bewährt.
Technikland Vorarlberg – und die nächste Evolutionsstufe
In einer Publikation des Wirtschaftsarchivs sind der Erfindergeist und die Innovationskraft früherer Tage anschaulich dokumentiert. Auch wenn so mancher Entwurf aus heutiger Sicht bizarr anmutet, zeigen viele der historischen Patente, dass technischen Neuerungen in Vorarlberg auch früher schon eine hohe Bedeutung zugemessen worden war. Friedrich Wilhelm Schindler (1856 – 1920), ein Pionier der Elektrizitätswirtschaft und Elektrotechnik, hatte beispielsweise 1893 auf der Weltausstellung in Chicago die erste vollelektrische Küche vorgestellt und unter anderem auch in Kennelbach den ersten elektrischen Generator Österreichs in Betrieb genommen. Historiker Christian Feurstein schreibt in besagter Publikation von der „langen Tradition des heimischen Technologiestandorts“ und von Produktionstechniken am Standort, die zu ihrer Zeit als die modernsten überhaupt galten.
Die Krise als Innovationsbeschleuniger
Innovationen entstehen oft aus der Notwendigkeit heraus, in Zeiten düsterer Perspektiven kann vermehrt Neues entstehen. Corona hat es unlängst mit sich gebracht: Es ist ein unternehmerischer Überlebensreflex, in Krisenzeiten neue Wege zu gehen.
Dabei machen sich Innovationen auf lange Sicht bezahlt, wie eine Kurzstudie in Vorarlberg belegt.
„Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ konstituiert
Auf Einladung von WKV-Präsident Hans Peter Metzler und im Beisein von Landesrat Marco Tittler formierte sich nun der „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“, der unternehmerische Kraft mit systemrelevanten Partnerschaften der Wirtschaft vereint, ganz nach Vorarlberger Art. Ziel ist, der Wirtschaft mit Kraft und Kompetenz zur Seite zu stehen.




