Gerald A. Matt

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Gerald A. Matt

Kunstmanager, Publizist und Gastprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien

„Hirn- und freudlose Korrektheitsdiktate“

Gesellschaft | 04.11.2019 | 1 Kommentar(e)

Heinz Sichrovsky gilt heute als einer der bekanntesten und wichtigsten österreichischen Kulturjournalisten. Sein pointiertes Urteil hat Gewicht. Als Kritiker verteidigte er beherzt Thomas Bernhards „Heldenplatz“ und Elfriede Jelineks „Raststätte“ gegenüber ungerechtfertigter Kritik.
Seit 1992 arbeitet Sichrovsky als Gründungschefredakteur und -kulturchef beim Wochenmagazin News. Sichrovsky gestaltet auch Künstlergespräche, musik- und literaturwissenschaftliche Veranstaltungsreihen und moderiert seit 2010 das Fernseh-Buchmagazin „erLesen“. Für die Kronenzeitung schreibt er die satirisch-kritische Kolumne Unkorrekt. Gerald A. Matt traf ihn zum Gespräch.

„Es ist die Beschreibung von Einsamkeit, die mich berührt“

Kultur | 07.10.2019

Paulus Manker ist einer der wohl wichtigsten, vielseitigsten, polarisierendsten, eigenwilligsten und wichtigsten österreichischen Theatermenschen. Er ist ein begnadeter Film- und Theater-Schauspieler, Regisseur, Autor und Drehbuchschreiber. In der Serbenhalle in Wiener Neustadt brachte Paulus Manker „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus als sechseinhalbstündiges Simultandrama zur Aufführung. Zur Zeit dreht Manker seine „Letzten Tage“. Gerald A. Matt traf ihn zu einem Gespräch.

„Das Schreckliche am Schönen ist seine Nähe zum Abgrund“

Kultur | 05.09.2019

Gerald A. Matt traf den international renommierten österreichischen Philosophen und streitbaren Autor Konrad Paul Liessmann zu einem Gespräch. Liessmann ist Universitätsprofessor für „Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik“ an der Universität Wien und leitet seit 1996 das Philosophicum Lech. Ein Gespräch über Philosophieren, über Eliten und Demokratie, Bildung und Schönheit, Gott und die Welt.

Portraits vergangener Welten

Kultur | 05.07.2019

Panoramabilder „Yard long photography“ faszinieren Gerald Matt, seit er vor vielen Jahren auf einem Flohmarkt, Ecke 23 Straße und 6 Avenue, eine 1,60 Meter lange und 40 Zentimeter breite Aufnahme der Niagarafälle entdeckte. Im Dornbirner Flatzmuseum eröffnete Anfang Juni die Ausstellung „Panorama“ mit Bildern der Sammlungen Jelitzka und von Mayreck. Monika Helfer und Michael Köhlmeier hauchten mit ihren Texten längst Vergessenem neues Leben ein. Hierzu einige Anmerkungen.