Gerald A. Matt

Profilbild: 

Gerald A. Matt

Kunstmanager, Publizist und Gastprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien

„Das Schreckliche am Schönen ist seine Nähe zum Abgrund“

Kultur | 05.09.2019

Gerald A. Matt traf den international renommierten österreichischen Philosophen und streitbaren Autor Konrad Paul Liessmann zu einem Gespräch. Liessmann ist Universitätsprofessor für „Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik“ an der Universität Wien und leitet seit 1996 das Philosophicum Lech. Ein Gespräch über Philosophieren, über Eliten und Demokratie, Bildung und Schönheit, Gott und die Welt.

Portraits vergangener Welten

Kultur | 05.07.2019

Panoramabilder „Yard long photography“ faszinieren Gerald Matt, seit er vor vielen Jahren auf einem Flohmarkt, Ecke 23 Straße und 6 Avenue, eine 1,60 Meter lange und 40 Zentimeter breite Aufnahme der Niagarafälle entdeckte. Im Dornbirner Flatzmuseum eröffnete Anfang Juni die Ausstellung „Panorama“ mit Bildern der Sammlungen Jelitzka und von Mayreck. Monika Helfer und Michael Köhlmeier hauchten mit ihren Texten längst Vergessenem neues Leben ein. Hierzu einige Anmerkungen.

Das Habana Riviera Hotel

Gesellschaft | 06.05.2019

So wie in Havanna die Zeit gespeichert zu sein scheint, so kommt der Besuch des modernistischen Habana Riviera Hotels und dessen Architektur, Einrichtung und Atmosphäre einer wundersamen Zeitreise in die 1950er-Jahre gleich. Ein faszinierender Ort, der sich wie die Stadt selbst in einer Art Schwebezustand zwischen Erinnerung und Wirklichkeit befindet. Gerald. A. Matt erzählt Ihnen diesmal die Geschichte des von ihm geliebten Hotels.

„Ich habe das Glück gehabt, so viele Leben zu leben“

Gesellschaft | 05.04.2019

Gerald Matt sprach mit Arik Brauer über sein Leben und Werk, seine Erlebnisse während des Dritten Reiches und wieder wachsenden Antisemitismus. Der Phantastische Realist ist einer der bekanntesten österreichischen Maler. Der vielseitige Künstler ist auch Autor, Grafiker, Dichter, Bühnenbildner, war Balletttänzer und zählt als politischer Liedermacher auch zu den Gründern des Austropop. Während sein jüdischer Vater durch das NS-Regime ermordet wurde, entkam Arik Brauer als Kind selbst mit viel Glück einer Deportation ins KZ und erlebte die Befreiung Wiens im Versteck als sogenanntes „U-Boot“. Mit seinen Ansichten zu Politik und Gesellschaft sorgte der Querdenker zuletzt wieder für Kontroversen.