Gerald A. Matt

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Gerald A. Matt

Kunstmanager, Publizist und Gastprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien

„Jeder hat etwas zu verheimlichen“

Kultur | 02.07.2016

Seit vielen Jahren faszinieren Gerald Matt Romane und Filme, die um das Verbrechen, das Böse und die Abgründe der menschlichen Existenz kreisen. Sein Interesse gilt dabei den großen klassischen Autoren der Mysteries von Dashiell Hammett bis Raymond Chandler und den genialen Schöpfern des „Film Noir“ von John Huston bis Howard Hawks – Künstler, die Erzählungen und Bilder schufen, in denen sich kriminelle Fantasien und Energien auf faszinierende Weise entladen. Gerald Matt legt Ihnen heute mit „Der Malteser Falke“ das literarische Meisterwerk von Dashiell Hammett ans Herz, dessen Verfilmung durch die Regiegröße John Huston das Genre „Noir“ prägte.

Mae west: I have to get rid of these wet clothes and slip into a dry martini

Kultur | 04.06.2016

Der Dry Martini, kurz „Martini“ genannt, ist der König der Cocktails. So einfach dessen Zubereitung scheint – Gin oder Wodka, französischer Noilly Prat oder italienischer Vermouth, geschüttelt oder gerührt, so selten erhält man einen exzellenten Martini serviert. James Bond mochte ihn geschüttelt, nicht gerührt, was Somerset Maugham als ein Sakrileg betrachtete. Und der Filmemacher Luis Buñuel verglich ihn gar mit der jungfräulichen Empfängnis. Gerald Matt stellt Ihnen seinen Lieblingsdrink vor und gibt Ihnen die richtigen Adressen, um seine Leidenschaft zu teilen.

Das Comeback der lieben Grüße

Gesellschaft | 07.05.2016

Seit seiner Studentenzeit schreibt Gerald Matt Postkarten an sich selbst, die inzwischen zu einer umfangreichen Sammlung, zu einer Art Reisetagebuch mit kurzen Anekdoten und Erlebnissen angewachsen sind. Matt interessiert sich auch für die Geschichte der Postkarte und ist fest vom Comeback dieses ein wenig aus der Mode gekommenen Kommunikationsmittels überzeugt.
Denn für ihn manifestiert sich in der Postkarte ein poetischer Widerstand zur rasenden Kommunikation unserer Tage. Voltaire sah bereits voraus: „Die Post ist die Trösterin des Lebens, denn sie verwandelt Abwesende in Gegenwärtige.“

„Ohne Engel und Dämonen im Kopf kann man kein Künstler sein“

Kultur | 02.04.2016

Marilyn Manson, in erster Linie als Skandalrocker bekannt, beschäftigt sich in seiner eindringlichen, zwischen Sensibilität und Aggression changierenden bildnerischen Arbeit mit Themen und Motiven der Gewalt und des Bösen, mit Verbrechen, Schmerz, Verlust und Verzweiflung. Gerald A. Matt traf Marilyn Manson mehrfach zu Gesprächen und führte unter anderem ein Interview mit ihm über Gott, Kunst und die Welt. Matt kuratierte auch mehrere Ausstellungen mit malerischen und zeichnerischen Arbeiten von Marilyn Manson.