* 1964 in Bregenz, Studium der Germanistik und Geografie, Bibliothekar und Leiter der Abteilung Vorarlbergensien an der Vorarlberger Landesbibliothek seit 1998.
* 1964 in Bregenz, Studium der Germanistik und Geografie, Bibliothekar und Leiter der Abteilung Vorarlbergensien an der Vorarlberger Landesbibliothek seit 1998.
Dass George Pire (1910-1969), wie er mit bürgerlichem Namen hieß, sich zeitlebens für Flüchtlinge einsetzte, hat seinen Ursprung wohl in seiner Kindheit. Denn als 1914 die deutschen Truppen gegen Belgien vorrückten, musste seine Familie nach Frankreich flüchten und fand nach der Rückkehr vier Jahren später das verlassene Haus nur noch verkohlt vor. Mit 18 Jahren trat er in den Dominikanerorden ein, studierte in Rom und kehrte als Professor für Soziologie und Philosophie nach Belgien zurück. 1938 begann das soziale Engagement Pater Pires, das sich dann ab 1949 ganz auf die Problematik der Flüchtlinge in Europa konzentrierte. Nach dem Gewinn des Friedensnobelpreises 1958 erweiterten sich seine Aktivitäten bis nach Pakistan, wo er im ländlichen Raum Hilfe zur Selbsthilfe initiierte.
Quellen – Kulte – Zauberberge“: so lautete 2007 der Titel einer Ausstellung in der Vorarlberger Landesbibliothek, die sich der Landschaftsmythologie der Osts
Die Liste der Vorarlberger Krimiautoren wir jedes Jahr länger und obwohl die meisten von ihnen von der Schriftstellerei nicht leben können, erfreuen sie ihre Leser in beindruckender Vielfalt mit Krimis in bekannter Umgebung. Davon hebt sich die aus Lustenau stammende Daniela Larcher, alias Alex Beer deutlich ab, da sie seit einigen Jahren im renommierten deutschen Limes-Verlag publiziert und ihre Bücher bemerkenswerte Auflagen erreichen. Die Entwicklung, die sie genommen hat, ist interessant, ermittelten ihre Kommissare doch zunächst in einem Bergdorf, klassisches „cosy crime“ mit schrulligen Ermittlern. Erst mit der Erfindung von Kriminalinspektor Emmerich, der in mittlerweile schon vier Romanen im Wien der 1920er Jahre ermittelt, gelang Alex Beer ein Qualitätssprung, der auch von den Lesern entsprechend honoriert wird. Alex Beer gewann 2019 den Österreichischen Krimipreis und 2020 die MIMI, den Krimi-Publikumspreis des deutschen Buchhandels. Im Rahmen ihrer Lesung in der Vorarlberger Landesbibliothek beantwortete Daniela Larcher/Alex Beer die Fragen von „Thema Vorarlberg“:
Es war keine Premiere, als in Bregenz vor wenigen Wochen Michael Ritsch das Kunststück gelang, einen langgedienten „schwarzen“ Bürgermeister aus dem Amt zu v