Andreas Dünser

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Andreas Dünser

Chefredakteur "thema vorarlberg" (andreas.duenser@themavorarlberg.at)

Über die Politik der Angst

Wirtschaft | 02.06.2021

Soziologe Maurizio Bach (68) sagt im Interview, dass dringend über eine Änderung der in der Pandemie bislang praktizierten Angst-Politik diskutiert werden müsse. Ein Gespräch mit dem Universitätsprofessor über tiefe Eingriffe des Staates in die Interaktionssphäre der Bürger Man hat in diesen Zeiten sehr vorsichtig sein Wort zu wählen.– und über Fügsamkeit und Anpassungsdruck, basierend auf dem „Narrativ der Todesangst“.

Was an Bedeutung gewinnen wird

Wirtschaft | 02.06.2021

Nachhaltigkeit ist in Vorarlberg bereits zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Positive Beispiele zeigen den Weg, laut dem Nachhaltigkeitsmanager der Zumtobel-Group ist es mittlerweile, „zur Voraussetzung, ja zur Pflicht geworden, sich mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen“. Und doch bleibt viel zu tun. Es ist, unter anderem, auch das Maß der Mitte zu finden.

„Österreichs Sprung ins Dunkle“

Gesellschaft | 14.05.2021

Der deutsche Politikwissenschaftler Michael Koß (45), ein profunder Kenner des österreichischen politischen Systems, spricht im Interview mit „Thema Vorarlberg“ über den Niedergang der einst­mals großen Volksparteien,
über die Politik der Rechten und neue gesellschaftlich-strukturelle Konflikte.
Der Professor an der Universität Lüneburg sagt dabei unter anderem: „In Österreich ist zusammengewachsen, was nicht wirklich zusammengehört.“

„Jeder kennt diese Versuchung“

Gesellschaft | 14.05.2021

Der Schweizer Benediktiner Martin Werlen (59) ist seit August 2020 Propst der Propstei St. Gerold.
Der Philosoph, Theologe, Psychologe und Buchautor, Alt-Abt des Klosters Einsiedeln, geht in mancher Hinsicht unübliche Wege: Er reist des Öfteren per Autostopp, nutzt seit langem Twitter – und sagt im Interview, dass die Kirche heute „Gott sei Dank“ nicht mehr jene Macht hat, die sie über Jahrhunderte hatte. Der Pater im Interview über abgeschottete Verantwortungsträger, Menschen, die nicht hören wollen – und allzu einfache Argumente.