Chefredakteur "thema vorarlberg" (andreas.duenser@themavorarlberg.at)
Andreas Dünser
Von Tradition und Erfolg - Vorarlberg, Land der Familienunternehmen
Vorarlberg, das Land der Familienunternehmen: 12.200 Unternehmen dieser Kategorie beschäftigen insgesamt 110.000 Erwerbstätige. Familienunternehmen sind das Rückgrat der Wirtschaft. Wobei die Wurzeln teilweise weit zurückreichen, beim Logistikkonzern Gebrüder Weiss etwa bis in 15. Jahrhundert, bis zum sogenannten „Mailänder Boten“. Eine Bestandsaufnahme, was Familienunternehmen ausmacht, welches ihre Besonderheiten sind – und ein historischer Rückblick auf entscheidende Unternehmensgründungen. So manch großes Unternehmen hatte übrigens bescheidene Anfänge, aber stets eines: einen visionären Gründer.
Wie Geduld unser Leben beeinflusst
Matthias Sutter (47), Professor an den Universitäten Köln und Innsbruck, forscht auf dem Gebiet der experimentellen Ökonomie. Im „Thema Vorarlberg“-Interview erklärt der gebürtige Harder, was es mit dem Ultimatum-Spiel auf sich hat, warum das Modell des Homo oeconomicus ausgedient hat – und wie das Ausmaß an Geduld in der Kindheit über den Erfolg im späteren Leben entscheiden kann.
„Das Leben ist kein Bausparvertrag fürs Jenseits“
„Spiegel“-Redakteur Alexander Neubacher (48) wehrt sich gegen die Verbots- und Bevormundungsgesellschaft und sagt im „Thema Vorarlberg“-Interview: „Eine Politik, die verhindert, dass Bürger für sich selbst Verantwortung übernehmen, ist kontraproduktiv.“ Der Staat habe für den Bürger längst schon das Denken übernommen, mit gravierenden Folgen für die Gesellschaft. Den Grünen attestiert der Berliner Journalist „eine Persönlichkeitsstörung, an der jeder Psychiater seine helle Freude hätte“.
Die Beziehung des Vorarlbergers zu seinem Bundesland
Im Vorfeld der Landtagswahl 1969 ließ die Vorarlberger ÖVP vom Wiener Institut für Marktforschung Dr. Walter Fessel eine groß angelegte Untersuchung im Land durchführen. Abgefragt wurden alle möglichen Problemstellungen, mit denen Land und Leute damals konfrontiert waren. Unverändert lesenswert ist dabei das einleitende Kapitel der Studie, versuchten sich die (Wiener) Studienautoren doch an einer prinzipiellen Beschreibung des Vorarlbergers – mit der Begründung, dass man zuerst den typischen Vorarlberger verstehen müsse, um daraus dann eine zielgerichtete Politik ableiten zu können. Auf geht’s.




