Andreas Dünser

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Andreas Dünser

Chefredakteur "thema vorarlberg" (andreas.duenser@themavorarlberg.at)

Meredith Haaf © Tanja kernweiss

„Schweigen vergrößert den Abstand zur Welt“

Gesellschaft | 08.10.2018

Meredith Haaf (35) fordert in ihrem aktuellen Buch die Menschen auf, sich mehr zu streiten – konstruktiv zu streiten. Doch scheinen die für einen Streit notwendigen Fähigkeiten mittlerweile verlernt, der Zeitgeist will nur Positives, die Gesellschaft in erster Linie Reibungslosigkeit. Die Autorin und Journalistin der „Süddeutschen“ sagt im Interview mit „Thema Vorarlberg“ deswegen unter anderem: „Ein Konsens, der nur erhalten wird, weil wir uns mit polarisierenden Fragen nicht auseinandersetzen, ist nichts wert!“

© stockphoto, Photo Bones

„Einige Jahrzehnte besonders dummer Entscheidungen“

Wirtschaft | 08.10.2018

Der österreichische Historiker Ralf Grabuschnig (29) führt in seinem aktuellen Buch „Endstation Brexit“ recht humorvoll durch die britische Geschichte.
Im Interview mit „Thema Vorarlberg“ erklärt der England-Kenner, ob man mit historischem Blick die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, besser verstehen kann.

© stockphoto, Photo Bones

Eine Scheidung mit Hindernissen

Wirtschaft | 08.10.2018

Am 30. März 2019 tritt Großbritannien aus der Europäischen Union aus – in welcher Form, ob mit oder ohne Deal, geregelt oder ungeregelt, ist nach wie vor offen. Auf Einladung der Initiative
„Wir sind Europa“ gaben nun mit Christian Kesberg und Gregor Schusterschitz zwei ausgewiesene Experten einer interessierten Zuhörerschaft im Designforum einen tiefen Einblick in die Materie.

© vorarlberger Landesbibliothek/Volare, Private Fotosammlung von Ulrich Ilg, istockphoto

„Lange Haare, kurzer Verstand, so hieß es damals“

Gesellschaft | 08.10.2018

Die hohe Politik war dem Herrgott, nicht den Wählern verpflichtet, was gesellschaftlich unerwünscht war, wurde verboten: Vorarlberg war in den 1960er-Jahren ein äußerst regide regiertes Land, das Jugendlichen kaum Platz ließ. Historiker Werner Bundschuh lässt im Interview diese zeitgeschichtlich spannende Zeit Revue passieren und sagt unter anderem: „Es war der große Vorteil unserer Generation, dass es überall Grenzen gab, gegen die man anrennen konnte.“