Die Publizistin Pauline Voss (31) übt im Interview scharfe Kritik an der jungen woken Generation. Der gehe es nur darum, die Deutungshoheit über den gesamten Diskurs zu erlangen, sagt Voss: „Die Idee, das Politische ließe sich in Gut und Böse aufteilen, ist der totalitäre Kern des woken Denkens. Diese Idee stammt aus Diktaturen.“ Ein Gespräch über Sprachtabus, politische Instrumentalisierung – und die „Generation Krokodilstränen“, die sie in ihrem aktuellen Buch scharf kritisiert.
Frau Voss, wie kommt es, dass Sie, Jahrgang 1993, derart scharfe Kritik an der jungen Generation üben? Respektive an dem Teil, der sich selbst woke nennt?