* 1970 in Hohenems, ist mehrfach ausgezeichneter Gesundheitsbereich- und Wirtschaftsjournalist und Verleger. Er lebt und arbeitet in Wien und Kärnten und ist Autor mehrere kritischer Gesundheitsbücher unter anderem „Zukunft Gesundheit“, „Medizin vom Fließband“ und „Wir denken Gesundheit neu“.
Martin Rümmele
Schnäppchenjagd auf Medikamente
Ab 25. Juni dürfen auch in Österreich Apotheken Medikamente über das Internet vertreiben. Zwar kann man schon jetzt via Internet Arzneimittel kaufen, die kommen aber über zum Teil seltsame Konstruktionen aus dem Ausland – unkontrolliert, und nicht selten sind es Fälschungen. Das soll jetzt alles anders werden. Die Apotheker selbst sind gespalten.
Der Bill Gates der Pharmabranche
Da soll noch einer Wälderwitze machen: Der gebürtige Mellauer Norbert Bischofberger ist einer der erfolgreichsten Arzneimittelforscher der Welt – und lehrt derzeit mit einem neuen, innovativen Medikament die Gesundheitspolitiker der ganzen Welt das Fürchten. Denn das Mittel kostet 1000 Dollar – pro Tablette.
Was Anreize leisten können
Eigenverantwortung einerseits und mehr Kostenbewusstsein andererseits sollen helfen, die Gesundheit der Menschen zu verbessern, und gleichzeitig das Gesundheitssystem finanziell entlasten. Manche Parteien denken auch laut über Bonusmodelle nach, andere immer wieder über Selbstbehalte. Zwischen Traum und Wirklichkeit klafft aber eine große Lücke.
Des einen Freud, des anderen Leid
Das Defizit der Krankenkassen steigt wieder. Dabei galten sie nach Jahren der Reformen als saniert. Ein Blick hinter die Kulissen des Gesundheitssystems zeigt komplexe Verflechtungen, die Lösungen erschweren.



