Ein Gespräch mit dem „Holzphilosophen“ Markus Faißt über gestaltende Handwerker und identitätsstiftendes Handwerk.
Beim Handwerk entsteht aus „nichts“ etwas zum Angreifen. Oder anders gesagt, eine Vision materialisiert sich. Eine hohe Kunst?
Für mich ist das keine Kunst, das ist Handwerk. In meinem Fall geht es um Holz, es ist ein raumgestaltendes und möbelbauendes Handwerk. Es zeichnet sich dadurch aus, dass wir, durch geerbte Langzeiterfahrungen und fortlaufende Lernprozesse eine Art riesige Vokabelkiste haben, aus der wir uns bedienen. Wir wiederholen, adaptieren und kombinieren Erfahrenes, Bewährtes und experimentieren maßvoll mit Neuem.
Dabei entstehen einzigartige Handwerksstücke …